{"id":241,"date":"2019-09-09T21:32:59","date_gmt":"2019-09-09T21:32:59","guid":{"rendered":"http:\/\/assoziation.info\/?p=241"},"modified":"2020-03-12T20:53:47","modified_gmt":"2020-03-12T20:53:47","slug":"oekologie-gegen-kapital","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/assoziation.info\/?p=241","title":{"rendered":"\u00d6kologie gegen Kapital"},"content":{"rendered":"<p>Wie schon mehrfach auf dieser Seite betont hat die drohende \u00f6kologische Katastrophe \u2013 getrieben durch die <a href=\"http:\/\/assoziation.info\/?p=172\">Fridays for Future Bewegung<\/a> \u2013 endlich einen geb\u00fchrenden Platz innerhalb der gesellschaftlichen Debatte. Nicht nur Teile der Sch\u00fclerbewegung, auch einige brillante Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sind dabei l\u00e4ngst auf des Pudels Kern gestossen. Nehmen wir beispielhaft Prof. Maja G\u00f6pel, die sp\u00e4testens seit Rezo bekannte Frontfrau von Scientists for Future, oder Michael Succow, den alternativen Nobelpreistr\u00e4ger und \u201eWanderprediger f\u00fcr den Naturschutz\u201c. Beiden muss man nicht lange zuh\u00f6ren, um zu merken, dass sie genau wissen, was das eigentliche Problem f\u00fcr einen nachhaltigen Klima- und Naturschutz ist: unser profitgetriebenes Wirtschaftssystem<span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_241_1('footnote_plugin_reference_241_1_1');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_241_1('footnote_plugin_reference_241_1_1');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_241_1_1\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">1)<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_241_1_1\" class=\"footnote_tooltip\">z.B. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=FzszOWLpfRY\">Video von Michael Succow<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3vhuFlVGBeI\">Video von Maja G\u00f6pel<\/a> bei You Tube<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_241_1_1').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_241_1_1', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top right', relative: true, offset: [10, 10], });<\/script>.<\/p>\n<p>So erfreulich es ist, dass das kapitalistische Wachstumsstreben endlich als Grundproblem erkannt ist, so wenig reicht es, bei dieser Erkenntnis stehen zu bleiben. Vielmehr kann diese Erkenntnis nur Ausgangspunkt weiterer Fragestellungen sein. Wo liegen die Wurzeln des Wachstumszwangs? Und warum ist bereits das Wort \u201eNachhaltigkeit\u201c in diesem Wirtschaftssystem ein Hohn, wenn wir nicht ganz direkt die Wurzeln des Wachstumszwangs anpacken?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wer aber diese Fragen stellt, kommt an Karl Marx und dessen brillianter Kapitalismusanalyse nicht vorbei. Doch leider ist die Behauptung, Karl Marx&#8216; Kapitalismuskritik h\u00e4tte bez\u00fcglich der \u00f6kologischen Frage einen blinden Fleck, noch immer weit verbreitet. Kohei Saito tritt diesem Missverst\u00e4ndnis in seiner Promotion und dem daraus entstandenen Buch \u201eNatur gegen Kapital\u201c<span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_241_1('footnote_plugin_reference_241_1_2');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_241_1('footnote_plugin_reference_241_1_2');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_241_1_2\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">2)<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_241_1_2\" class=\"footnote_tooltip\">\u201eNatur gegen Kapital. Marx&#8216; \u00d6kologie in seiner unvollendeten Kritik des Kapitalismus (Frankfurt\/M. 2016, Campus)\u201c<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_241_1_2').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_241_1_2', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top right', relative: true, offset: [10, 10], });<\/script> konsequent entgegen. Allerdings merkt man seinem Buch der Form nach auf jeder Seite an, dass es im Rahmen der bu\u0308rgerlichen Geisteswissenschaften verfasst wurde. Es ist deshalb nicht immer leicht zu lesen und (leider) kein kapitalismus-kritisches Handbuch fu\u0308r den Umweltaktivisten. Trotzdem ist es grossartig, dass die Ergebnisse und Erkenntnisse von Saito nun in Buchform vorliegen. Dieser Artikel folgt stark Saitos geballter Marx-Zusammenfassung bez\u00fcglich der \u00d6kologie. Dabei muss man sich &#8222;nur&#8220; die M\u00fche machen, die verstreuten Aussagen bei Marx zu sammeln und zu ordnen<span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_241_1('footnote_plugin_reference_241_1_3');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_241_1('footnote_plugin_reference_241_1_3');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_241_1_3\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">3)<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_241_1_3\" class=\"footnote_tooltip\">Dieser Artikel folgt stark Saitos geballter Marx-Zusammenfassung bez\u00fcglich der \u00d6kologie.<\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_241_1_3').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_241_1_3', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top right', relative: true, offset: [10, 10], });<\/script>. Wer dies tut, wird sehen, dass Marx Gedanken zur \u00d6kologie sowohl systematisch als auch grunds\u00e4tzlich angelegt sind. Wir versuchen es an dieser Stelle mit einer komprimierten Darstellung:<\/p>\n<h2>Waren<\/h2>\n<p>Grundlegend f\u00fcr die b\u00fcrgerliche Gesellschaft ist, dass die Mehrheit der Menschen &#8211; die Lohnabh\u00e4ngigen &#8211; die Produktionsbedingungen nicht mehr besitzen, also der Bearbeitung der Natur fremd gegen\u00fcberstehen. Gleichzeitig interessiert die Eigent\u00fcmer der Produktionsbedingungen die Natur nur als Mittel, Gewinn zu machen. Und weil es ihr Eigentum ist, hat ihnen die Gesellschaft nicht reinzureden in ihren egoistischen Umgang mit der Natur.<br \/>\nAlles &#8211; also auch die Natur &#8211; wird zur Ware und dient dem Besitzer nur noch zur Geldgewinnung. Der Gebrauch interessiert nicht die Besitzer, sondern die Konsumenten, die m\u00f6glichst wenig f\u00fcr den Erwerb der Ware ausgeben wollen. Alles wird nur noch nach dem zu seinem Erwerb zu verausgabenden Zeitaufwand bewertet. Wie die Produktion der Waren konkret erfolgt, wie die Arbeit dabei verausgabt wird, wie die Produktionsmittel &#8211; darunter auch die Natur &#8211; verbraucht werden, welche Energie ben\u00f6tigt wird und was an Abfall anf\u00e4llt, wird nur noch an Kosten gemessen, die dem individuellen Warenbesitzer anheimfallen.<\/p>\n<h2>Gewinnvergr\u00f6\u00dferung<\/h2>\n<p>Dabei geht es den Entscheidern \u00fcber die Produktion darum, m\u00f6glichst viel Gewinn anzuh\u00e4ufen, um diesen neu anzulegen f\u00fcr weitere maximale Gewinnanh\u00e4ufung. Im Vordergrund steht die Quantit\u00e4t, die Anzahl, die Masse. Qualit\u00e4t ist nur wichtig, soweit sie das Anh\u00e4ufen von immer mehr bedingt. Das Gewinnstreben ist ma\u00dflos, damit muss die Produktion ma\u00dflos werden und mit der Produktion auch der Konsum. M\u00f6glichst viel muss m\u00f6glichst billig und schnell hergestellt und verbraucht werden, damit wieder m\u00f6glichst viel m\u00f6glichst billig produziert werden kann. Die qualitativen Folgen dieser Kreislaufspirale, die Kosten dieser Ma\u00dflosigkeit fallen nicht f\u00fcr die Verk\u00e4ufer und K\u00e4ufer der Warenmasse an. Sp\u00fcren m\u00fcssen es die Arbeitenden am Lohn- und Zeitdruck und die Umwelt als Abfallgrube der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft.<\/p>\n<p>Soweit die Natur nichts kostet, wird sie r\u00fccksichtslos verbraucht. Produziert wird ohne R\u00fccksicht auf die Folgen f\u00fcr die Umwelt. Es geht nicht um gutes Arbeiten f\u00fcr die Arbeitenden, um schonenden Umgang mit den Produktionsmitteln und Ressourcen. Es geht um r\u00fccksichtslose Produktivit\u00e4tssteigerungen. Die Natur wird, soweit sie kein Kostenfaktor ist, vergessen.<\/p>\n<h2>Landwirtschaft<\/h2>\n<p>Am deutlichsten offenbart sich dies in der Landwirtschaft. Hier setzt die Natur der Ausbeutung Grenzen, die Ausbeute steigt nicht gleichm\u00e4\u00dfig mit dem Arbeitseinsatz. Schlimmer noch, der Ertrag kann sogar sinken, wenn man den B\u00f6den nicht Ersatz f\u00fcr die verbrauchten Ressourcen gibt. Gegen den Raubbau helfen K\u00fcnstd\u00fcnger und andere k\u00fcnstliche Mittel nur kurzfristig, da sie die nat\u00fcrlichen Kreisl\u00e4ufe st\u00f6ren, langfristig also mehr Schaden anrichten.<\/p>\n<p>Dabei macht es keinen gro\u00dfen Unterschied, ob Gro\u00dfgrundbesitzer oder Kleinbauern Waren f\u00fcr den Gewinn herstellen m\u00fcssen. Beide sind abh\u00e4ngig von den Preisen und ihren Schwankungen, beide m\u00fcssen den Gewinn schnell einstreichen, um die Gunst der Stunde zu nutzen und was den einen an Technik und Naturwissenschaft fehlt, setzen die anderen um so r\u00fccksichtsloser ein, um am Markt zu bestehen. Die mangelnde R\u00fccksicht auf Tierwohl und Pflanzenschutz schmecken dann die Verbraucher. Wie das schnelle und g\u00fcnstige Auf-den Markt-Werfen schadet, sieht man z.B. an der Waldbewirtschaftung, die langfristig geplant werden muss.<\/p>\n<h2>Stadt und Land<\/h2>\n<p>Die Trennung von Stadt und Land &#8211; eine Folge der Trennung der Arbeitenden von ihren Arbeitsbedingungen durch das kapitalistische Eigentum &#8211; unterbricht gar den Kreislauf der Natur. Die nat\u00fcrlichen D\u00fcnger der Landwirtschaft enden als Wasserverschmutzung in den St\u00e4dten. Das Leben der Stadt- wie der Landbewohner wird einseitig und ungesund. Unkosten entstehen durch lange Wege, Wohnraummangel dort und Leerstand hier.<\/p>\n<p>Die Ma\u00dflosigkeit des Mehr und Mehr verbreitet alle diese \u00dcbel rund um den Globus. Der Gegensatz von Stadt und Land wird zum Gegensatz von Agrar-, Industrie- und Dienstleistungsl\u00e4ndern. Sie konkurrieren um die billigsten Rohstoffe, die billigsten Arbeiten und die billigsten Produkte. Die mit dem entwickelsten Kapital zwingen den anderen ihre Bedingungen auf und zerst\u00f6ren traditionelle, nachhaltige Wirtschaftsweisen. Im besten Fall bekommen diese im Tausch die moderne Warenwirtschaft mit ihren Folgen. Als nachholende Nachahmer muss das m\u00f6glichst schnell geschehen, sonst bleibt man auf der Strecke. Es gibt Gewinner wie China und Verlierer wie Russland. Natur und Lohnabh\u00e4ngige aber verlieren in beiden F\u00e4llen.<\/p>\n<h2>Scheinl\u00f6sungen<\/h2>\n<p>Wie sich fr\u00fcher schon die Grundbesitzer als \u00d6kologen aufspielten, um ihre Vorrechte zu sch\u00fctzen und Hilfen von der Gesellschaft einzusacken, so werden auch heute pl\u00f6tzlich alle Unternehmer zu Umweltsch\u00fctzern. Energieunternehmen, Autohersteller, Chemiefabrikanten, Dienstleister &#8211; alle m\u00fcssen gef\u00f6rdert und geschont werden. Zahlen werden die Lohnabh\u00e4ngigen &#8211; in der Arbeit und als Verbraucher. Nicht an der Wurzel &#8211; der Produktion f\u00fcr immer mehr Gewin -, sondern an den Stellschr\u00e4ubchen der Folgekosten wird ein bisschen gedreht, siehe CO-2-Steuer.<\/p>\n<p>Doch das wird die Probleme nicht l\u00f6sen. Die Gewinnmaximierung ist ma\u00dflos, die Natur endlich, die Warenproduktion kennt nur das billig und schnell, die Natur hat eigne Gesetze in langfristigen Kreisl\u00e4ufen.<\/p>\n<p>Guter Wille allein hilft auch nicht weiter, denn Warengesellschaft bedeutet Konkurrenz. Die inneren Gesetze der ma\u00dfosen Gewinnsch\u00f6pfung zwingen sich den Marktteilnehmer als \u00e4u\u00dfere Zw\u00e4nge auf. Wer nicht mitspielt, bleibt zur\u00fcck und geht zugrunde. Wer sich verweigert, geht pleite &#8211; Gesch\u00e4fts- oder Privatkonkurs. Und auch der Staat ist inzwischen Marktteilnehmer, ist abh\u00e4ngig von der Konkurrenzf\u00e4higkeit seiner Untertanen, muss haushalten und gewinnen, um die Gesellschaft am Laufen halten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend unsere T\u00e4tigkeit unfrei ist, immer mehr Zw\u00e4ngen unterliegt, baut sich uns gegen\u00fcber eine riesige Welt des Reichtums auf, Dinge, die man besitzen muss, Freiheitsversprechen. Um dabei zu sein, muss man sich anpassen, das Handeln, das Denken, das F\u00fchlen &#8211; survival of the fittest. Sehnsucht nach der guten alten Zeit &#8211; wirklich leisten k\u00f6nnen sich diesen Luxus nur wenige, Romantik f\u00fcr die vielen gubt es nur als schalen Trost wie z. B. die Religion .<\/p>\n<h2>Umw\u00e4lzung<\/h2>\n<p>Wirklich befreiend ist ein Bewusstsein dar\u00fcber, dass sich die Grundlagen der Gesellschaft \u00e4ndern m\u00fcssen, dass man raus muss aus dem Teufelkreis der Warenmassen, dass eine neue Gesellschaft notwendig und m\u00f6glich ist. Eine Gesellschaft, in der die Erde kein Eigentum ist, sondern von der Gesellschaft verantwortlich genutzt wird, in der die Qualit\u00e4t in der Arbeit und im Genu\u00df regiert, in der der wahre Reichtum jenseits der Produktion des Notwendigen in freier Zeit besteht und in der der Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur die Naturgesetze zur Pfege einer sch\u00f6nen Umwelt nutzt. Ein nachhaltiges Bewusstsein, aus dem wirklich nachhaltiges Handeln entspringt.<\/p>\n<p>micha &amp; chris<\/p>\n<div class=\"speaker-mute footnotes_reference_container\"> <div class=\"footnote_container_prepare\"><p><span role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"footnote_reference_container_label pointer\" onclick=\"footnote_expand_collapse_reference_container_241_1();\">&#x202F;<\/span><span role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"footnote_reference_container_collapse_button\" style=\"display: none;\" onclick=\"footnote_expand_collapse_reference_container_241_1();\">[<a id=\"footnote_reference_container_collapse_button_241_1\">+<\/a>]<\/span><\/p><\/div> <div id=\"footnote_references_container_241_1\" style=\"\"><table class=\"footnotes_table footnote-reference-container\"><caption class=\"accessibility\">References<\/caption> <tbody> \r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" id=\"footnote_plugin_reference_241_1_1\" class=\"footnote_plugin_index pointer\" onclick=\"footnote_moveToAnchor_241_1('footnote_plugin_tooltip_241_1_1');\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"footnote_plugin_link\" ><span class=\"footnote_index_arrow\">&#8593;<\/span>1<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">z.B. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=FzszOWLpfRY\">Video von Michael Succow<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3vhuFlVGBeI\">Video von Maja G\u00f6pel<\/a> bei You Tube<\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" id=\"footnote_plugin_reference_241_1_2\" class=\"footnote_plugin_index pointer\" onclick=\"footnote_moveToAnchor_241_1('footnote_plugin_tooltip_241_1_2');\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"footnote_plugin_link\" ><span class=\"footnote_index_arrow\">&#8593;<\/span>2<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">\u201eNatur gegen Kapital. 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